Foyer-Ausstellung

08.04.–04.10.2020

Jugendstil und
Art déco der
Sammlung Silzer

Neben seiner Passion für die Musik sammelte der erste Geiger der Deutschen Oper Berlin, Giorgio Silzer (1920-2014), mit viel Engagement und Begeisterung Objekte des Jugendstil und Art déco. Ihn faszinierte die gesamte Bandbreite der künstlerischen Ausdrucksformen dieser zwei bewegten Epochen. Spartenübergreifend und international sammelte er Glas, Keramik und Metall, Möbel und Textilien, vereinzelt auch Grafik und Gemälde. Sein Kriterium dabei: Es mussten Entwürfe mit individueller Handschrift sein, die sich von der meist anonymen Massenware abhoben.

Mit ausgeprägtem Sinn für Ästhetik und gestalterische Qualität trug er eine der umfangreichsten Privatsammlungen zusammen, aus der zwischen 1996 und 2012 fast 3.000 Objekte in den Besitz unseres Museums übergingen. Ein kleiner Teil wird dauerhaft in der Ständigen Ausstellung präsentiert.

Der 100. Geburtstag von Giorgio Silzer ist Anlass für die Präsentation von sonst verborgenen Schätzen aus dieser einzigartigen Sammlung.

Kuration: Miriam Heckhoff

Theodor Fahrner und Franz Boeres: Collier de chien, um 1904. Foto: Matthias Hildebrandt
Kästchen von Württembergische Metallwarenfabrik AG (WMF). Foto: Hans-Christian Schink, PUNCTUM (Leipzig)
Edmond Lachenal: Vase "Bambus", 1898. Foto: Christoph Sandig
Camille Fauré/ Atelier d'Art Fauré: Vase Modell „Amélie”, 1920er Jahre. Foto: Esther Hoyer
Josef Hoffmann/ Wiener Werkstätten: Kette, 1900-1905. Foto: Matthias Hildebrand
Vierteiliges Teeservice, 1920er Jahre. Foto: Matthias Hildebrandt