A canne

Hierbei handelt es sich um eine der grundlegenden Techniken der Glasbläserei, von der es sehr viele Variationen gibt. Bei einer bestimmten Temperatur lässt sich Glas sehr leicht formen. Man
nutzt diese Eigenschaft, um die farbige Glasmasse, ausgehend von der Glaspfeife, in langen Fäden oder Bändern von unterschiedlicher Breite zu ziehen. Diese Bänder werden dann auf einen transparenten Glaskörper aufgelegt.

CREPUSCOLO

Bei dieser Technik liegt Stahlwolle zwischen zwei Glasschichten. Beim Erhitzen verbrennt die Stahlwolle. Der entstehende Dekor erinnert an wie Rauch in der Luft schwebende Verfärbungen,
daher der Name, der wörtlich »Dämmerung/Zwielicht« bedeutet.

COLORAZIONE CALDO A SENZA FUSIONE

Diese Technik entwickelte Ercole Barovier. 1937 meldete er sie zum Patent an. Bei dieser Technik werden Oxide und Metalle in die Glasmasse eingefügt. Sie wurde von Barovier & Toso in den 1950er Jahren u. a. für die Serien Autumna gemmata, Laguna gemmata, Barbarico, Neolitico und Eugeneo verwendet.