LICHT IN BEWEGUNG

Seit Dezember 2025 ist an der gesamten Fensterfront des Grassimuseums am Johannisplatz eine künstlerische Lichtinstallation erlebbar. Das Leipziger Künstlerduo DOPPELDENK hat gemeinsam mit dem Museum mehrere Jahre intensiv an Idee, Konzept und technischer Umsetzung des Projektes LICHT IN BEWEGUNG gearbeitet. 

Den Künstlern von DOPPELDENK geht es nicht um schrille Lichtkunst, sondern vielmehr um eine Hommage an die von Bauhausmeister Josef Albers gestalteten Fenster im Haupttreppenhaus des Museums. Mit ihrer empfind­samen Neuinterpretation LICHT IN BEWEGUNG strahlt das Museum künftig weit in den Stadtraum, wird sichtbarer und interessanter. 

Mit Beginn der Dämmerung können Passanten, Vorbeifahrende und Gäste des Museums dieses etwa 150 qm große Lichtkunstwerk erleben. Dafür sind die insgesamt 340 Glasflächen der beiden Kopfbauten des Museums in den vergangenen Monaten mit transparenten Lichtpaneelen, die dimmbare LEDs enthalten, ausgestattet worden. Durch deren digitale Animation entsteht ein sich ständig veränderndes Licht­kunstwerk in dezenten Farbabstufungen zwischen Schwarz - Grau - Weiß. Die Abfolge der Farbflächen hat unendlich viele Variationen und ist somit jeden Tag neu erlebbar. Tags­über bleibt die Lichtinstallation unsichtbar, mit Beginn der Dämmerung ist sie im Winter bis 24 Uhr und im Sommer bis 1 Uhr zu sehen. 

Bislang wirkte das Museumsgebäude bei Dunkelheit wie ein im Stadtraum liegender dunkler Koloss. Lediglich Museumsname und Dachbekrönung waren in der Dunkelheit beleuchtet. Jetzt zieht das Gebäude durch die sich permanent verändernden Lichtflächen in seinen Glasfenstern am Johannisplatz die Blicke auf sich. 

Video der Lichtinstallation

Die hier eingebrachten dimmbaren LEDs ermöglichen verschiedene Helligkeitsstufen und eine künstlerisch gesteuerte Animation, die das Zusammen­spiel von Licht und Form eindrucksvoll zur Geltung bringt. 

Förderung

Gefördert wurde das Projekt von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Leipzig. Vielen Dank!

Weitere Informationen

Die ganze Geschichte zum Projekt können Sie in unserem Blog nachlesen:

Zum Artikel