Fragen & Antworten

Darf ich Fotos im Museum und von den Objekten machen?

Das Museum genehmigt grundsätzlich das Fotografieren in den Ausstellungsräumen.
Dabei ist Folgendes zu beachten:

  • Die Fotos müssen ohne Blitz und ohne Hilfsmittel, wie Stative und Selfiesticks, gemacht werden. Selfie-Sticks können aber gern auf der Wiese vor dem Johannisplatz eingesetzt werden.
  • Die Fotos dürfen ausschließlich für private Zwecke verwendet werden. Wir weisen darauf hin, dass die Veröffentlichung im Internet und in den Sozialen Medien keine private Nutzung darstellt und unter Umständen Urheberrechte verletzt werden.
  • Dies betrifft vor allem Objekte aus dem Bereich der Moderne: es besteht die Möglichkeit, dass die Künstler oder deren Erben noch Rechte auf die Bildverwertung inne haben. Das Museum haftet nicht für eventuelle Ansprüche, wenn urheberrechtlich geschützte Objektabbildungen veröffentlicht, bzw. im Internet verbreitet werden.
  • Generell ist bei Aufnahmen (v. a. von Selfies) Vorsicht geboten, damit keine Objekte des Museums beschädigt werden.

Darf ich meinen Hund mit ins Museum nehmen?

Hunde sind leider nicht erlaubt, außer es sind Blinden- oder Begleithunde.

Ist im Museum WLAN verfügbar?

In den öffentlichen Bereichen (Foyers) gibt es einen kostenfreien Zugang zum städtischen WLAN.

Warum ist es in den Ausstellungen so dunkel?

Manche Objekte sind sehr lichtempfindlich, vor allem jene aus Papier und Textilien. Daher ist es aus konservatorischer Sicht wichtig, die Lux-Zahl der Leuchten ensprechend anzupassen.

Warum sind so viele Objekte in Vitrinen?

Wir verstehen das Bedürfnis der Besucher/-innen, unsere handwerklich fein gestalteten Gebrauchsgegenstände in die Hand zu nehmen oder Sitzmöbel auszuprobieren. Aus konservatorischen Gründen ist dies leider nicht möglich. Einige Stücke sind Unikate oder haben einen hohen Versicherungswert und müssen daher besonders geschützt werden.

Ich habe ein besonderes Stück in meiner Sammlung, bzw. geerbt. Wo erfahre ich, ob es etwas wert ist?

Zwei Mal im Jahr (März und September) gibt es bei uns die Veranstaltung „Trödel oder Kostbarkeit“, wo unsere Experten Ihre Schätze begutachten.

Ich dachte immer, das Grassimuseum sei nur ein Museum und nicht drei?

Das Grassimuseum ist nur der Name des Gebäudes und eher als ein Museums-Quartier zu verstehen. Unter einem Dach finden sich drei Museen unterschiedlicher Trägerschaft: Das Museum für Angewandte Kunst (Einrichtung der Stadt Leipzig), Museum für Völkerkunde (Teil der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden) sowie das Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig.

Warum heisst das Museumquartier "GRASSI"?

Benannt ist unser Gebäude nach dem italienischen Kaufmann Franz Dominic Grassi, der nach seinem Tod im Jahr 1880 der Stadt ein Vermögen von mehr als zwei Millionen Mark für zahlreiche Bauvorhaben vererbte.

Was bedeutet eigentlich „angewandte Kunst“?

Im Gegensatz zur „bildenden Kunst“,  die etwas abbildet und im engeren Sinne keinen praktischen Nutzwert hat, meint die „angewandte Kunst“ Objekte und Gegenstände mit einem Nutzwert. Die künstlerisch gestaltete Gebrauchsgegenstände sollen benutzt, also angewendet werden. Dies reicht von kunstvoll geschnitzten Kommoden aus der Renaissance über verziertes Silberbesteck aus dem Jugendstil bis zu modernen technologischen Geräten, die nutzerfreundlich designt sind.

Gibt es einen Tag, an dem der Eintritt frei ist?

Immer am ersten Mittwoch im Monat ist der Eintritt frei, auch wenn dieser auf einen Feiertag fällt.

Für alle Besucher, die das 19. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist der Eintritt ebenfalls immer kostenfrei.

Ich möchte mit meiner Klasse/mit meinen Studierenden das Museum besuchen. Wie viel kostet der Eintritt?

Der Eintritt für Schüler/Studierende mit Lehrpersonal ist im Rahmen einer Lehrveranstaltung kostenfrei.

Ich möchte gerne einen Gutschein über einen Eintritt im Museum verschenken, ist das möglich?

Ja, die Wertgutscheine erhalten Sie an der Museumskasse.