SONDERAUSSTELLUNG

13.11.2021–09.10.2022

FRAGILE PRACHT

Glanzstücke der Porzellankunst

Herausragende Porzellane des 18. und 19. Jahrhunderts aus der eigenen Sammlung werden in dieser Sonderausstellung präsentiert. Dabei sind die bedeutendsten Manufakturen sowohl mit Geschirren als auch Figuren vertreten – aus der Zeit des Barock, Rokoko, Klassizismus und Biedermeier. Schwerpunkte sind frühe Porzellane der Manufaktur Meissen, der ersten Porzellanmanufaktur Europas, aber auch der Thüringer Manufakturen Gera, Gotha, Limbach, Kloster Veilsdorf, Volkstedt und Wallendorf. Erstmals werden Porzellane der Meissener Manufaktur nach Pressglasvorlagen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts vorgestellt.

Bedeutende Schenkungen der letzten Jahre ergänzen die Präsentation. So wurde im Jahr 2015 eine 330 Positionen umfassende Sammlung an kostbaren frühen Meissener Porzellanen mit Hoeroldt-Malereien erworben. Vier Jahre später erhielt das Museum eine Kollektion von 36 außergewöhnlich detailliert bemalten Tellern der Königlichen Porzellanmanufaktur Berlin aus einem botanischen Service, das vermutlich für Kaiserin Joséphine von Frankreich von Napoleon Bonaparte in Auftrag gegeben worden war.

 

Kurator: Dr. Thomas Rudi

Alle Ausstellungsstücke sind in unserer digitalen Sammlung abrufbar:

ZUR SAMMLUNG ONLINE

Faltblatt zu Ausstellung

Download (PDF)

Rahmenprogramm

Fragile Pracht in 360-Grad

Erstmals hat Fotografin Esther Hoyer in Zusammenarbeit mit Punctum Fotografie 360-Grad-Aufnahmen einzelner Ausstellungsobjekte erstellt.

Digitale Kurzführung

Einleitung

Kurator Dr. Thomas Rudi führt in einer Videoserie digital durch die Sonderausstellung. In dieser Einleitung gibt er einen Überblick über die Ausstellung.

Folge 1

Porzellane aus der Sammlung Augusts des Starken

In der ersten Folge der Videoreihe präsentiert Kurator Dr. Thomas Rudi Meissener Porzellane aus der Sammlung Augusts des Starken.