Jugendstil bis Gegenwart

Die Ständige Ausstellung „Jugendstil bis Gegenwart“ erstreckt sich über zwei Etagen. Sie vereint auf etwa 1.200 Quadratmetern rund 2.000 Objekte von der Jahrhundertwende bis zur unmittel­baren Gegenwart.

Im Obergeschoss führen drei große Themenschwerpunkte vom internationalen Jugendstil mit Spitzenstücken von der Pariser Weltausstellung 1900 zunächst zum Art déco mit seinen verschiedenen Ausprägungen.  Es folgt die vom Funktionalismus bestimmte Moderne, die insbesondere durch das Bauhaus und sein Umfeld vertreten ist. Skandinavisches und deutsches Produktdesign der 1930er und 40er Jahre bildet den Abschluss im Obergeschoss.

Der Rundgang setzt sich im Erdgeschoss mit Design nach 1945 fort. Internationale Impulse, radikale Brüche, aber auch die noch immer lebendige Bauhaus-Tradition bestimmen die gestalterischen Tendenzen in den ersten Jahrzehnten nach dem Krieg. Ein zentrales Thema ist das Ringen um die „gute Form“ sowohl in Ost- als auch Westdeutschland.


Weitere Schwerpunkte bilden das Systemdesign der 1960er und 70er Jahre und die bunte Formenwelt der Pop-Ära. Ihnen stehen die Unikate der Studioglas- und der Studiokeramikbewegung gegenüber. Mit jüngsten Ankäufen auf den GRASSIMESSEN mündet der Rundgang in der Gegenwart.

In der abschließenden interaktiven 360°-Rauminstallation „Sinneslandschaften“ können sich die Besucher/-innen selbst in Gestaltungsprozesse einbringen.

Räume im Überblick

1. ObergeschossJugendstil | Art déco | Funktionalismus
Ergeschoss1940er bis 70er Jahre | 1970er Jahre bis Gegenwart | Sinneslandschaften

ZU DEN RÄUMENAusstellungsplan (PDF)

Ausstellungsführer

Den Ausstellungsführer „Jugendstil bis Gegenwart“ (2. Auflage) gibt es im Museums-Shop.

Louis Comfort Tiffany: Vase „Jack-in-the-Pulpit“, Foto: Christoph Sandig
Art déco-Speisezimmer in der Ausstellung, Foto: Christoph Sandig
Christian Dell: Weinkanne, Foto: Christoph Sandig
Ludwig Mies von der Rohe: Barcelona-Chair, Christoph Sandig
Möbel der 1950er Jahre, Foto: Christoph Sandig
Sitzgruppe in der Ausstellung, Foto: Christoph Sandig
Ladislav Sutnar: Baukasten, Foto: Christoph Sandig