Rohrtischleuchte (Modell 934) der Firma Kandem, Foto: Christoph Sandig

News

28.09.2020

Jugendstil-Sammlung fürs Museum

Das Sammlerpaar Maria und Dr. Claus Pese unterzeichneten Ende September im Beisein von Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke und Museumsdirektor Dr. Olaf Thormann einen notariell beglaubigten Leih- und Schenkungsvertrag. Demnach erhält das Grassimuseum 112 Stücke aus der in 49 Jahren zusammengetragenen Jugendstilsammlung der Peses als Dauerleihgabe – darunter Stücke von Größen wie Peter Behrens, Henry van de Velde und Gerhard Marcks. Wenn die Peses versterben, wird daraus automatisch eine Schenkung. „Das Grassi ist für die angewandte Kunst das renommierteste Museum in Deutschland“, erklärte Claus Pese, der Dr. Thormann schon lange kennt. Erste Stücke sollen schon 2021 im Grassimuseum gezeigt werden.

01.09.2020

Unterstützung für Aussteller*innen GRASSIMESSE

Aus Solidarität mit Künstler*innen, Designer*innen sowie Absolvent*innen und Studieren­den verzichtet das Museum in diesem Jahr auf die übliche Messe-Teilnahmegebühr. Die GRASSIMESSE zeigt vom 23.-25.10. zeitgenössisches Kunsthandwerk und angewandter Kunst von etwa 100 Aussteller*innen aus zwölf europäischen Ländern sowie aus Taiwan, Japan, Südkorea und den USA.

Grassimesse

21.04.2020

Neuzugang Sammlung

Das Museum hat die Keramikbüste "Redhat" (Rotkäppchen) der Künstlerin Stephanie Roos für die Sammlung erworben. Die Büste zeigt das Porträt einer jungen Frau, die einen sogenannten "Pussyhat" trägt. Der "Pussyhat" wurde von vielen während des Protestmarsches "Women's March on Washington" am Tag nach der Amtseinführung von Donald Trump getragen. Die daraus resultierende Bewegung für Frauen- und Menschenrechte brachte Millionen von Frauen zusammen, die mit diesem Symbol Einheit in ihrem Kampf signalisierten. In leuchtendem Rosa war der "Pussyhat" auf den Köpfen der Frauen nicht nur provokativ lustig, sondern vor allem eine Reaktion auf die polarisierenden, rassistischen und frauenfeindlichen Reden von Präsident Trump.

Fotos der Büste

23.03.2020

Absage Sonderausstellung

Das Museum muss leider aufgrund der Corona-Pandemie die internationale Ausstellung 6UL. Lust und Begehren in Kunst und Design absagen. Da sämtliche Prozesse, vom internationalen Leihverkehr über den Ausstellungsaufbau bis hin zu kommunikativen Arbeiten derzeit ruhen bzw. auf ein geringes Maß zurückgesetzt werden mussten, kann diese Ausstellung nicht stattfinden.

22.01.2020

Erfolgreichstes Jahr der Museumsgeschichte

Das Museum hat 2019 mehrere Rekorde zu verzeichen: 90.369 Besucher*innen kamen ins Haus und 2.808 Objekte ergänzen nun die Sammlung. Das ist die umfangreichste Erweiterung der Sammlungen seit der Wiedereröffnung des Museums 2007. Der Wert der Neuzugänge (zum größtenteils Schenkungen) beträgt 1,6 Millionen Euro.

15.11.2019

Drei Schenkungen aus den Niederlanden

Die renommierte Amsterdamer Textilkünstlerin Margot Rolf (*1940) übergab eigene Werke aus verschiedenen Schaffensphasen, die auch den Einfluss des Bauhauses auf ihr Werk belegen.  Aus dem Nachlass des Keramikers Dirk Romijn (1946-2017) konnte das Museum von der Galerie Terra in Delft verschiedene seiner bekanntesten Arbeiten übernehmen. Schließlich setzte die Sammlerin Petra Verbene aus Venray ihre Schenkungen internationaler Studiokeramik  fort, darunter Werke des Franzosen Claude Champy und des Österreichers Thomas Bohle.

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