Rohrtischleuchte (Modell 934) der Firma Kandem, Foto: Christoph Sandig

News

21.10.2021

Mitarbeiterin / Mitarbeiter Leihverkehrs- und Sicherheitsmanagement gesucht

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Mitarbeiterin / einen Mitarbeiter Leihverkehrs- und Sicherheitsmanagement. Die Ausschreibung ist hier zu finden und läuft bis zum 03.11.2021. Bewerben kann man sich über das Bewerberportal der Stadt Leipzig.

14.10.2021

Podcast "Kunst Museum Konversation"

In der zehnten Folge des Interview-Podcasts vom Deutschen Kunstverlag spricht Kuratorin Silvia Gaetti über die Sonderausstellung CULTURAL AFFAIRS. Kunst ohne Grenzen. Sie stellt sich den Fragen, wie die Ausstellung entstanden ist, welche Intentionen sie begleiteten und welche Herausforderungen auftauchten. Hier können Sie sich die ganze Folge anhören.

06.10.2021

Kunstobjekte der Sammlung Margarete Oppenheim im Grassimuseum Leipzig: Restitution und Erwerb

Als Ergebnis mehrjähriger Restitutionsprozesse ist das GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig sehr glücklich darüber, eine für alle Beteiligten faire und gute Lösung erzielt zu haben. Das Museum verfügte über insgesamt 25 Kunstobjekte aus der Sammlung Margarete Oppenheim (darunter 2 Objekte kriegsbedingte Verluste). Jetzt wurde vereinbart, die für das Museum unverzichtbaren und in der Ständigen Ausstellung „Antike bis Historismus“ präsentierten Objekte mit Hilfe von Partner*innen zu erwerben. Die anderen Objekte, die in den Magazinen verwahrt und nicht öffentlich präsentiert werden, wurden den Erben zurückgegeben.

Dank der anteiligen Förderung der Kulturstiftung der Länder, der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen, der Sparkasse Leipzig und einem Eigenanteil konnte eine für alle Beteiligten glückliche Lösung erzielt werden.

PRESSEMITTEILUNG (PDF)PRESSEFOTOS (ZIP)CREDITLINES (PDF)

20.09.2021

Bundesfreiwilligendienst im GRASSI Museum für Angewandte Kunst

Wir vergeben zum 01.11.2021 eine Bundesfreiwilligendienst-Stelle zur Dokumentation und Digitalisierung der Grafischen Sammlung. Alle Informationen gibt es in der Stellenausschreibung, Bewerbungen gehen bitte direkt an unsere Kuratorin der Grafischen Sammlung Karoline Schliemann.

10.05.2021

Neu im Verlag der Kunst: Publikation über die Grassimesse-Ausstellerin Charlotte „Lowi“ Winter

Sie zählte zu den langjährigen Ausstellerinnen der Leipziger Grassimessen: Lotte Winter, genannt „Lowi“: 1888 in Leipzig geboren, wurde sie an der hiesigen Kunstakademie ausgebildet und unterhielt ab 1920 ein eigenes Atelier in Leipzig. Sie betätigte sich gebrauchsgrafisch, vor allem aber wurde sie durch ihren originellen, geschmackvollen gläsernen Weihnachts- und Osterschmuck bekannt. Der Zweite Weltkrieg verschlug sie ins Erzgebirge, wo sie in der Auerbacher Kollegin Hildegard Vogel – die Blütenbilder herstellte – eine helfende Kollegin und Freundin fand. Die Stände der beiden zählten zu den beliebtesten auf den Grassimessen, auch in der Nachkriegszeit.

Mit Einfühlungsvermögen und Beharrlichkeit haben Susann Gramm und Christiane Schlüssel jetzt dem Lebenswerk von Lowi ein Buch gewidmet, das überdies viel über das Kunsthandwerk in Sachsen von den 1920er bis in die späten 1950er Jahre erzählt. Da sich etliche Zeugnisse der Kunst Lotte Winters in den Sammlungen des Museums befinden, hat Direktor Dr. Olaf Thormann eine Einführung für die im Verlag der Kunst erschienene Publikation, die im Buchhandel erhältlich ist, beigesteuert.

28.04.2021

Neuzugang: Bibliophile Sammlung Schroeder

Der in den 1950er Jahren verstorbene hanseatische Kaufmann Berthold Schroeder war ein Freund des exklusiven Buches. Die Schwerpunkte seiner Kollektion liegen beim späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, inklusive des frühen Art déco. Möglich wurde der Erwerb der Sammlung, die in Familienbesitz geschlossen bewahrt wurde, durch ein großartiges Engagement des Freundeskreises des Museums und der Landesstelle für Museumswesen.

In den kommenden Jahren wird sie im Museum durch eine Berliner Sammlung ergänzt, deren Fokus auf dem illustrierten Buch liegt, und deren Präsentation in einer Sonderausstellung bereits langfristig vereinbart wurde.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Weitere Informationen (PDF)

12.03.2021

Pfeilerhalle: Das Parkett strahlt in neuem Glanz, die Vitrinen leuchten hell

Vor 16 Jahren wurde das markante Rhombenmuster-Parkett der Pfeilerhalle im Zuge ihrer Rekonstruktion verlegt. Die spitzwinklige Form des Verlegemusters ist ein wichtiger Teil der Gesamtgestaltung der Art déco-Halle. Vor allem aber Schauplatz vieler Ausstellungen und Veranstaltungen unterschiedlichster Art.
Nun wurde die Corona-Auszeit für eine überfällige Pflegeeinheit genutzt. 14 Tage wurde geschliffen und geölt – jetzt sieht alles aus wie neu!

Und dies um so mehr, da auch die LED-Innenbeleuchtung aller 36 Vitrinen der zwölf Pfeiler erneuert wurde. Kein müdes Licht mehr – die Exponate leuchten!

 

15.02.2021

Jahresbericht 2019/20 ist erschienen

Alles, was in den letzten beiden Jahren in den verschiedenen Abteilungen des Museums passiert ist, kann jetzt im neu erschienenen, reich bebilderten Bericht über die Jahre 2019 und 2020 nachgelesen werden: Zahlreiche Sonderausstellungen, Veränderungen in den Ständigen Ausstellungen, Forschungsprojekte, Veranstaltungen, digitale Angebote, Restaurierungsmaßnahmen und viele Neuerwerbungen, darunter ein Rekordzuwachs im Sammlungsbereich Grafik! Auch während der Pandemie waren die Tätigkeiten rege und vielfältig. 

Jahresbericht 2019/20 (PDF)

10.02.2021

Neuer Mediaguide

Die neue Museums-App führt ab sofort multimedial durch die dreiteilige Ständige Ausstellung. Besucher*innen können ihre eigenen Touren zusammen stellen, die Highlights der Sammlung entdecken oder per Rallye durchs Museum.
Für Kinder steht eine separate Führung zur Verfügung, die spielerisch durch das Haus führt.

Der Mediaguide ist als Web-Version verfügbar, kann per App im PlayStore oder AppStore aufs eigene Endgerät installiert werden und steht auch auf Leihgeräten kostenfrei zur Verfügung. Die App ist verfügbar in Deutscher und Englischer Sprache, außerdem gibt es eine Version für blinde und sehbehinderte Personen sowie in Leichter Sprache.

09.02.2021

Schenkung von Lotte Reimers

Lotte Reimers (*1932) hat die lange Reihe ihrer in den 1990er Jahren begonnenen Schenkungen fortgesetzt: durch eine weitere Übereignung eigener Werke von den 1960er Jahren bis zu den letzten Bränden. Damit verfügt das Museum nun über eine Kollektion, die die Entwicklung des Œuvres der Keramikkünstlerin nahezu lückenlos über alle Schaffensjahre dokumentiert.

26.11.2020

Katalog zur abgesagten Ausstellung 6UL erschienen

Die Sonderausstellung zu Lust und Begehren in Kunst und Design musste leider wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden; der Katalog zur abgesagten Ausstellung konnte mittels einer Crowdfunding-Aktion des jungen Freundeskreises dennoch publiziert werden und ist gerade beim Verlag DCV erschienen. In dem Buch 6UL (Sex-u-ell) wird der Frage nachgegangen, inwieweit aktuelle gesellschaftliche Debatten um biologische und soziale Geschlechterrollen, Machtstrukturen und sexuelle Gewalt oder die zunehmende Enttabuisierung sexueller Praktiken Eingang in die Gestaltungen von Künstlern, Modemachern und Designern gefunden haben. Mit Arbeiten und Entwürfen von Walter van Beirendonck, Monica Bonvicini, Tracey Emin, Hans-Peter Feldman, Jürgen Klauke, Peaches, Cindy Sherman, Kara Walker, Vivienne Westwood und weiteren.

Die zweisprachige Publikation mit 168 Seiten und 200 Abbildungen ist im Museumsshop zum Vorzugspreis von 21 € erhältlich.

28.09.2020

Jugendstil-Sammlung fürs Museum

Das Sammlerpaar Maria und Dr. Claus Pese unterzeichneten Ende September im Beisein von Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke und Museumsdirektor Dr. Olaf Thormann einen notariell beglaubigten Leih- und Schenkungsvertrag. Demnach erhält das Grassimuseum 112 Stücke aus der in 49 Jahren zusammengetragenen Jugendstilsammlung der Peses als Dauerleihgabe – darunter Stücke von Größen wie Peter Behrens, Henry van de Velde und Gerhard Marcks. Wenn die Peses versterben, wird daraus automatisch eine Schenkung. „Das Grassi ist für die angewandte Kunst das renommierteste Museum in Deutschland“, erklärte Claus Pese, der Dr. Thormann schon lange kennt. Erste Stücke sollen schon 2021 im Grassimuseum gezeigt werden.

01.09.2020

Unterstützung für Aussteller*innen GRASSIMESSE

Aus Solidarität mit Künstler*innen, Designer*innen sowie Absolvent*innen und Studieren­den verzichtet das Museum in diesem Jahr auf die übliche Messe-Teilnahmegebühr. Die GRASSIMESSE zeigt vom 23.-25.10. zeitgenössisches Kunsthandwerk und angewandter Kunst von etwa 100 Aussteller*innen aus zwölf europäischen Ländern sowie aus Taiwan, Japan, Südkorea und den USA.

Grassimesse

21.04.2020

Neuzugang Sammlung

Das Museum hat die Keramikbüste "Redhat" (Rotkäppchen) der Künstlerin Stephanie Roos für die Sammlung erworben. Die Büste zeigt das Porträt einer jungen Frau, die einen sogenannten "Pussyhat" trägt. Der "Pussyhat" wurde von vielen während des Protestmarsches "Women's March on Washington" am Tag nach der Amtseinführung von Donald Trump getragen. Die daraus resultierende Bewegung für Frauen- und Menschenrechte brachte Millionen von Frauen zusammen, die mit diesem Symbol Einheit in ihrem Kampf signalisierten. In leuchtendem Rosa war der "Pussyhat" auf den Köpfen der Frauen nicht nur provokativ lustig, sondern vor allem eine Reaktion auf die polarisierenden, rassistischen und frauenfeindlichen Reden von Präsident Trump.

Fotos der Büste

23.03.2020

Absage Sonderausstellung

Das Museum muss leider aufgrund der Corona-Pandemie die internationale Ausstellung 6UL. Lust und Begehren in Kunst und Design absagen. Da sämtliche Prozesse, vom internationalen Leihverkehr über den Ausstellungsaufbau bis hin zu kommunikativen Arbeiten derzeit ruhen bzw. auf ein geringes Maß zurückgesetzt werden mussten, kann diese Ausstellung nicht stattfinden.

22.01.2020

Erfolgreichstes Jahr der Museumsgeschichte

Das Museum hat 2019 mehrere Rekorde zu verzeichen: 90.369 Besucher*innen kamen ins Haus und 2.808 Objekte ergänzen nun die Sammlung. Das ist die umfangreichste Erweiterung der Sammlungen seit der Wiedereröffnung des Museums 2007. Der Wert der Neuzugänge (zum größtenteils Schenkungen) beträgt 1,6 Millionen Euro.

15.11.2019

Drei Schenkungen aus den Niederlanden

Die renommierte Amsterdamer Textilkünstlerin Margot Rolf (*1940) übergab eigene Werke aus verschiedenen Schaffensphasen, die auch den Einfluss des Bauhauses auf ihr Werk belegen.  Aus dem Nachlass des Keramikers Dirk Romijn (1946-2017) konnte das Museum von der Galerie Terra in Delft verschiedene seiner bekanntesten Arbeiten übernehmen. Schließlich setzte die Sammlerin Petra Verbene aus Venray ihre Schenkungen internationaler Studiokeramik  fort, darunter Werke des Franzosen Claude Champy und des Österreichers Thomas Bohle.

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