SONDERAUSSTELLUNG

25.11.2021–03.04.2022

GLÄSERNE STEINE

Kai Schiemenz

Die Glasskulpturen von Kai Schiemenz muten auf den ersten Blick wie kostbare Schätze aus dem Erdinneren an und faszinieren durch eine intensive, teils polychrome Farbigkeit. Von Steinbrüchen inspiriert, schafft der Berliner Künstler Abformungen im Atelier, die in einer tschechischen Manufaktur in Glas übertragen werden.

Erstmals inszeniert der Künstler seine „gläsernen Steine“ in Kombination mit realen Gesteinen und Mineralien aus öffentlichen und privaten Sammlungen, die er selbst ausgesucht hat. Die Exponate aus dem Naturkundemuseum Leipzig, aus der Sammlung Johann Wolfgang von Goethes sowie des Leipziger Juweliers Ernst Treusch und Fritz Schiemenz‘ – Mineraloge und Vater des Künstlers -  werden auf einer Raumskulptur präsentiert, die Kai Schiemenz eigens für die Ausstellung gebaut hat und die Besucher*innen durch die Orangerie leitet. Auch andere „Steine“ wie Bohrkerne, verkieselte Hölzer und Schmuckstücke laden zum Entdecken ein.

Im Sinne des Erzählerischen sind die Objekte in Kapitel unterteilt, die zugleich verschiedene Perspektiven des Sammelns beleuchten. Welche Geschichten und Hintergründe sich dabei hinter ausgewählten Exponaten und Sammlungsauszügen verbergen, kann im Mediaguide unter der Rubrik „Sonderausstellung“ erfahren werden. Im Zentrum  stehen die „gläsernen Steine“ von Kai Schiemenz und die Geschichte ihrer Entstehung.